Krankenhäuser & Pflegeheime

Weltweit sind Fälle von Legionärskrankheiten, die im Krankenhaus erworben wurden, auf dem Vormarsch, wobei Untersuchungen zeigen, dass potenziell tödliche Fehlerquellen oftmals im Krankenhauswassersystem zu finden ist. Die Mehrzahl der Fälle wurde mit Legionella pneumophila Serogroup 1 in Verbindung gebracht.

Die Legionärskrankheit ist lebensbedrohlich, wenn sie nicht schnell behandelt wird. Dies gilt insbesondere für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, in denen die Sterblichkeitsrate aufgrund der Anfälligkeit der Bewohner bis zu 40% beträgt. Aus diesem Grund sollten solche Altersheime und Pflegeeinrichtungen die Risiken und deren Entstehungsorte genau kennen und darauf abzielen, die Risikofaktoren auf 0 zu senken.

Wie auf der Website der Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) nachzulesen: "Die Zahl der Personen, die an der Legionärskrankheit (Legionellose) erkranken, ist in den vergangenen Jahren europaweit gestiegen: Im Jahr 2016 wurden laut Europäischem Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) 7.069 Fälle in Europa gemeldet (im Jahr 2013 waren es 5.830 gemeldete Fälle). Auch in Österreich sind die Fallzahlen gestiegen: Wurden im Jahr 2013 100 Fälle dokumentiert, waren es im Jahr 2017 bereits 218 Fälle von Legionärskrankheit (bei einer Bevölkerung von 8,772 Millionen; im Vergleich dazu wurden in der Schweiz im Jahr 2017 insgesamt 490 Fälle bei einer Bevölkerungsgröße von 8,372 Millionen registriert). Die Legionärskrankheit (Legionellose) ist eine schwere, manchmal tödlich verlaufende Lungenentzündung, die durch Bakterien der Gattung Legionella (häufigste Art: Legionella pneumophila) verursacht wird. Während die Zahl der Legionellen-Ausbrüche über die Jahre konstant blieb, ist die Zahl der Einzelerkrankungen stark gestiegen."

Quelle: https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/legionellen/

Faktoren, die ein Legionellenrisiko in Trinkwassersystemen von Krankenhäusern und Pflegeheimen beeinflussen:

  • Gefährdete Personen
    Gesundheitseinrichtungen sind aufgrund der hohen Anzahl gefährdeter Personen ein Risikogebiet für Legionellen und die Legionärskrankheit. Personen mit geschwächtem Immunsystem, kürzlich operierte Personen oder Personen, die Atmungsunterstützung benötigen, haben ein höheres Risiko, mit der Krankheit infiziert zu werden. Ebenso sind Raucher, ältere Menschen und Neugeborene sind anfälliger für solche Infektionen.
  • Aerosolwirkung
    Die Infektion mit Legionellen erfolgt durch das Einatmen von Aerosolen (= feinste Wassertröpfchen) oder feinsten Staubpartikeln, die mit Legionellen belastet sind. Somit sind einige der häufigsten Infektionsquellen im Gesundheitswesen Duschen, Luftbefeuchter und Atemgeräte, die die Legionellen in der Luft verbreiten.
  • Rohrleitungen
    Oft ältere, kompliziert angeordnete Wassersysteme, mit Totleitungen und Rohren in denen Wasser unter 50°C geführt wird, stellen ebenfalls einen Risikofaktor dar, da sie ideale Bedingungen für ein schnelles Wachstum und die Ausbreitung von Legionellen bieten.
  • Wassermanagement
    Die regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Wassersystemen ist von entscheidender Bedeutung, wenn gefährdete Personen betroffen sind. Allerdings werden Wassersicherheitspläne häufig so konzipiert, dass sie gerade den Grundvorschriften entsprechen, anstatt die Legionellenrisiken zu minimieren. In vielen Fällen sind sie nicht umfassend genug, um das Wachstum und die Ausbreitung von Legionellen vollständig zu verhindern.
  • Langwierige Prüfmethoden
    In Krankenhäusern und Pflegeheimen wird den Inhabern häufig geraten, Wasserproben an ein Labor zu senden. Dies ist eine bekannte, traditionelle Methode für Legionellen-Tests. Die traditionelle Labor-Kultivierungsmethode dauert jedoch 10-14 Tage bevor ein Ergebnis vorliegt. Diese Methode hat eine geringe Erkennungsrate und ignoriert einige gefährliche Formen der Bakterien. Das ZELLER hydrosense Verfahren ist ein Schnelltestverfahren und bietet eine Alternative, die genau ist, vollständig vor Ort ausgeführt werden kann und in 25 Minuten das Ergebnis anzeigt. Damit ist es der schnellste Legionellen-Test der Welt. Auch die höhere Genauigkeit gegenüber Labortests ist, durch die Erkennung von VBNC-Erregern (lebensfähige, aber nicht kultivierbare Bakterien), gegeben.

Wie senken Sie das Legionellenrisiko in Krankenhäusern und Pflegeheimen?

Die CDC gibt an, dass die Legionärskrankheit derzeit bei etwa 25% der Personen die sich in Hochrisikobereichen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen infizieren, tödlich endet. Aufgrund des erhöhten Risikos im Krankenhaus- und Pflegeheimsektor sollten zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen gegen Legionellen getroffen werden. Die Erstellung eines Legionellen-Managementplans ist ein guter Anfang.

Laut der britischen Health and Safety Executive (HSE) sollten Wasser - Totleitungen sowie Bereiche in denen sich Wasseransammlungen bilden, vermieden bzw. entfernt werden. Ebenfalls sollte mit einer Temperaturregelung sicher gestellt werden, dass das Heißwasser über 60°C und das Kaltwasser unter 20°C gehalten wird. Sollte eine Temperaturregelung ist im System nicht möglich sein, wäre der regemäßige Einsatz von Bioziden zu empfehlen.

Diese Maßnahmen sollte auch fortlaufend kontrolliert und deren Erfolg getestet werden. Hierfür ist der ZELLER hydrosense Legionellen Schnelltest das geeignete Produkt. Dieser weltweit einzige vor Ort Legionellen-Test bietet ein sofortiges Bild des Legionellen-Kontaminationsrisikos und ermöglicht somit eine schnellere und fundiertere Entscheidungsfindung. Innerhalb von 25min. erhalten die Entscheidungsträger ein eindeutiges Positiv / Negativ Ergebnis. Darüber hinaus erfordert der ZELLER hydrosense Legionellen Schnelltest keine Fachkenntnisse und kann sofort von jedem Anwender durchgeführt werden.

Die Messergebnisse werden mit der kostenlosen hydrosens App (f. Android oder iOS) interpretiert, dokumentiert und können auf Wunsch direkt per SMS oder Email weitergeleitet werden.

Wichtig: Das Ergebnis von ZELLER hydrosense ist, im Gegensatz zu den Laboruntersuchungen, nicht meldepflichtig beim Gesundheitsamt !

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